Jahresthema 2018: Werkstoffkreisläufe

Die Grünen Romanshorn nehmen sich in diesem Jahr dem Thema „Wertstoff-Kreisläufe neu denken“ an. Lanciert wurde es mit einem Rundgang durch den Romanshorner Werkhof.

Die Grünen Romanshorn werden in den kommenden Monaten mit weiteren Aktionen für Wertstoff-Kreisläufe sensibilisieren.

 

April

Peter Höltschi ist Leiter „Betriebe und Verkehr“ und in dieser Funktion führte er am Mittwochabend durch den Werkhof. Eingeladen zur Begehung hatten die Grünen Romanshorn.

2004 war der 6-Millionen-Neubau an der Gaswerkstrasse eröffnet worden: „Wir können hier unter besten Bedingungen arbeiten.. Zum Werkhof gehören ein Warm- und Kaltlager, ein Aussenhof mit Salzsilo und Holzlager, der Maschinenpark, die Werkstätten, das Treibhaus und die Entsorgungsstationen“, sagte Höltschi.

Beeindruckend

Bei ihnen würden zahlreiche Gegenstände und Utensilien eingelagert, wieder aufgefrischt und damit ein zweites Leben eingehaucht. Zum Beispiel Festgarnituren und gegen 300 Sitzbänke. Und genauso vielfältig seien auch die Arbeiten, die durch die 15 bis 16 Mitarbeiter übers Jahr erledigt würden: Das Auffüllen der Grillstellen im Wald und am See, der Winterdienst, das Aufziehen der Pflanzen für den Seepark und Co und selbstverständlich das Sauberhalten der Stadt. Angesprochen auf das Mähen der Wiesen betonte Höltschi, dass sie stets die ökologische Vielfalt im Fokus hätten. Da gelte es, auch mal auszuprobieren, welche Pflanzen sich auf welchen Grünflächen bewähren würden. Schliesslich war es auch beeindruckend, zu hören, wieviele Tonnen Abfälle an den verschiedenen Stationen des Werkhofs entsorgt und zum grösseren Teil der Wiederverwertung zugeführt werden.

 

Manches Geheimnis wurde gelüftet: Peter Höltschi führte Gäste und Mitglieder der Grünen Romanshorn durch den Romanshorner Werkhof
(Bilder: Markus Bösch)