Bodansaal ein Jahr unter neuer Führung Seit rund einem Jahr wird der
Bodan, Saal, Hotel und Restaurant unter neuer Führung und mit einem neuen Konzept
betrieben. Seit Juli 2000 ist Roland Seiler Pächter vom ganzen Komplex und Retonio
Breitenmoser und Roli Berner betreuen den Saal.
Wie es scheint, haben die Romanshorner die baulichen Veränderungen im Bodan nach wie
vor nicht verkraftet und bleiben den Veranstaltungen fern. 40-50 Nicht-Romanshorner
besuchen jeweils die eigene Show.
"Bescheiden frequentiert sind auch die anderen Anlässe", meinte Retonio
Breitenmoser. Die Kommunikation zwischen den Romanshorner Veranstaltern und ihnen,
sei sicher besser, als es in der Zeitung dargestellt wird. Auswärtige Besucher
finden den Saal sehr toll, insbesondere die durch den Umbau neuen technischen Anlagen
werden sehr geschätzt. "Langsam muss man die Zukunft vom Bodan ohne die
Romanshorner sehen", meinte aus der Erfahrung des ersten Jahres
Breitenmoser.
Ob dies so bleibt, werden die im Jahr 2001 bereits fest gebuchten rund 150
Veranstaltungen zeigen.
Junge Gäste
Retonio Breitenmoser wie Roland Seiler stehen nach wie vor ganz hinter ihrem Konzept und
zeigen keine Spur von Aufgeben. Der Jugend-Pub zuoberst im Hotel jedenfalls ist sehr gut
besucht. In diesem Jahr soll die Terrasse vermehrt mit den Aktivitäten in dem auf
gleicher Ebene befindlichen Pub verknüpft werden. Trotz bester Küche, tollem Saal und
originellem Outfit, so Breitenmoser und Seiler, scheint es, entsprechen eher jüngere
Gäste dem Niveau des heutigen Bodans.
"notgedrungene" Gäste
Tagsüber sei das Restaurant gut besucht. Hingegen bleiben die Gäste am Abend aus. Grosse
Hoffnung setzen die beiden Betreiber auf eine geschickte zukunftsorientierte Planung der
ganzen See-uferbereiche.
Nicht nur sie auch ganz Romanshorn würden davon profitieren. Gäste die gerne nach
Romanshorn kommen und auch bleiben und nicht nur notgedrungen verweilen sei das Ziel,
meinte Breitenmoser. Der Bodan beherbergt in der Sommersaison täglich etwa 15 Gäste
jeweils nur für eine Nacht
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