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Gewerbler und Landwirte willkommen bei den Grünen! Allen
Landwirten, die noch Mitglied der SVP sind, bietet die Grüne Partei gerne eine neue
politische Heimat. Gründe dafür gibt es im Kampf gegen die T13 genügend: Alle
Steuerzahler subventionieren mit Recht eine Landwirtschaft, deren Hauptaufgabe auch im
Schutz und der Erhaltung unserer Kulturlandschaft liegt. Wenn nun gleichzeitig die
Subventionsempfänger via Bau der T13 ebendiese Kulturlandschaft wiederum zerstören
wollen, so ist das doch reichlich paradox! Es darf wohl nicht sein, dass sich die
Landwirte selber ihr Wasser abgraben!
Der Gewerbeverein Amriswil hat sich für die T13 ausgesprochen. Allen Betreibern von KMU's
(Hotels, Detailhandel, Kioske, Lebensmittelläden usw.), die mit der Stossrichtung ihres
Gewerbevereins nicht einverstanden sind, bieten die Grünen eine zukunftsträchtige
Alternative. Viele Betriebe werden von einer neuen Schnellstrasse abgenabelt werden und
weitergelegene Geschäfte für den Konsumenten noch schneller erreichbar sein. Wenn also
Gewerbebetreibende mit der T13 ihre Zukunftssorgen gelöst sehen, so ist das äusserst
masochistisch! Es darf wohl nicht sein, dass sich die KMU's selber ihr Wasser abgraben!
Mit ihrem Einsatz gegen eine neue Verkehrslawine wären auch sie "bei den
Leuten". Bis jetzt hat jedenfalls die Gegnerschaft der T13 überall der Seestrasse
entlang mehr besorgte Menschen mobilisiert als alle bürgerlichen Parteien zusammen! Dann
bleiben noch einige hoffentlich bald einsamen Rufer in der Wüste, die sich gebärden wie
die Retter des Oberthurgaus. Aber danke! Auf diese Art der Rettung kann ich gerne
verzichten; denn das mag ich nicht glauben, dass die wirtschaftliche Zukunft zwischen
Kreuzlingen und Arbon im Zeitalter von Internet und e-commerce von dieser T13 abhängig
sein soll!
Urs Oberholzer-Roth, Grünes Forum Romanshorn
Romanshorn, 9. April 2001 |