GRÜNES FORUM ROMANSHORN
Präsidium
JAHRESBERICHT 2003
April > Baumpflanzaktion > Tschernobyl-Demo
> beantragt durch GFR im Vorjahr, bewilligt durch Schulbehörde Primarschulgemeinde,
umgesetzt durch Markus Bösch mit Förster Daniel Hungerbühler: alle Erstklässlerinnen
und Erstklässler der Primarschulgemeinde Romanshorn pflanzen in symbolträchtiger Manier
ein Bäumchen im Romanshorner Wald - ein Zeichen für die Zukunft, ein Zeichen für die
Stärke der Natur!
> begleitet durch Trommeln ziehen am 26. April diverse grüne Aktivistinnen und
Aktivisten aus verschiedenen Gassen in die Alleestrasse, sie sind gelb gekleidet und mit
schönen Radioaktiv-Zeichen verziert, sie definieren die gelben Kuben auf der Strasse
kuzerhand als Atommüll-Behälter, in Erinnerung an den Supergau Tschernobyl vor 17 Jahren
verkünden sie ein Manifest gegen die Atomenergie und für die Initiative "Strom ohne
Atom" und "Moratorium Plus" - beide Abstimmungen gehen am 18. Mai bachab!
Mai > Gemeindeparlament
> über Monate hinweg beschäftigt sich das GFR mit Vor- und Nachteilen eines
Gemeindeparlamentes für Romanshorn, durch Einsitz von Daniel Anthenien in der
Arbeitsgruppe der Gemeinde sind wir erstens stets auf dem Laufenden und können zweitens
Einfluss nehmen auf die Meinungsbildung in diesem Gremium, schliesslich beschliessen wir
die Nein-Parole, an der entscheidenden Gemeindeversammlung im Bodan sind wir Grüne gut
präsent und massgebend am Meinungsbildungsprozess beteiligt - für einmal sind wir auch
bei den Siegern, das Gemeindeparlament wird nicht eingeführt in
Romanshorn!
August > Bundesfeier
> wir Grünen dürfen dieses Jahr den Redner oder die Rednerin stellen für die
offizielle 1. Augustfeier der Gemeinde Romanshorn im Festzelt - tun wir natürlich gerne:
Isabella Stäheli, Eschlikon, Nationalratskandidatin der Grünen Thurgau bringt Brot,
Käse und Wein mit um uns Romanshorner zu erklären, was im Leben wichtig ist: eine
ausgewogene Ernährung - und so soll es auch in der Politik gehen!
September > Grünflächen
> Rita Schirmer nahm eines Tages ihre Kamera in die Hand und nahm schöne und
unschöne grüne Flecken und Flächen in Romanshorn in den Sucher, daraus entstand in
vielen Diskussionen und Schreibstunden ein Dossier: Projekt Grünflächen, wir setzten an
an der Frage, wohin sich denn unsere "Stadt am Wasser" entwickeln sollte? Zu
Urbanität gehört auch Ruhezonen, Grünflächen prägen wesentlich Wohn- und
Lebensqualität und muss deshalb Bestandteil von Stadtentwicklung sein, geplant sein, wir
schlagen versch. Massnahmen vor: Erhalt, Verbesserung und Neuschaffung von naturnahen
Grünflächen - die Gemeinde reagiert positiv auf unsere Initiative und sichert uns einen
Termin für eine Besprechung zu!
Oktober > T13 / T14
> Freud und Leid sind oft nahe beieinander: die Regierung Kt. TG präsentiert
abgeänderte Vorschläge bezüglich neuen Schnellstrassen in Kantonalem Richtplan: T13
wird nicht mehr gefordert, favorisiert wird neu die T14 durchs Thurtal - für uns ein
gewisser Erfolg, weil damit der Romanshorner Wald gerettet scheint, aber für die Umwelt
insgesamt nur eine Verlagerung des Problems, weiterhin beschäftigen uns die
Wurmfortsätze der ex-T13: die Südumfahrung Kreuzlingen und das Teilstück Frasnacht bis
Amriswil - in einer schriftlichen Stellungnahme zuhanden des Tiefbauamtes des Kantons TG
üben wir Kritik sowohl an den neuen Plänen für die T14 als auch an den
T13-Ueberbleibseln!
> der Präsident dankt allen zahlreichen weiblichen und männlichen Mitkämpfern und
Mitdiskutierern und Mitschreibern und Mitfeiernden und Mitdenkenden und Mithoffenden für
das Engagement im 2003 herzlich!
> Romanshorn im Februar 2004, Urs Oberholzer-Roth
> Nachtrag: Peter Eberle mit einem Glanzresultat in den Gemeinderat
wiedergewählt! |