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Grüne sind für Budgets und gegen
Mobilfunkantennen
Das Grüne Forum Romanshorn zeigt sich erfreut über die neue
Initiative auf dem Güterex-Areal und wird die Entwicklung kritisch,
aber konstruktiv mitverfolgen. Sorgen bereitet hingegen die zunehmende
Verstrahlung der Umwelt durch den permanenten Anstieg von Handys, was
sich auch darin zeigt, dass immer mehr Antennenanlagen in
Wohnquartieren entstehen. Die Budgets für das Jahr 2006 werden von
den Grünen unterstützt.
Workshop für Güterex
An ihrer ersten Sitzung des neuen Jahres hat sich das Grüne Forum
wieder mit der Entwicklung im Hafenareal befasst. Das
Workshop-Verfahren mit dem Ziel eines Gestaltungsplans für das
Güterex-Areal wurde befürwortet. Mit Daniel Anthenien als Mitglied
der IG Güterschuppenareal sind auch die Grünen im Workshop vertreten
und können damit Einfluss auf die Planung nehmen. Wichtig wird sein,
dass der öffentliche Raum in diesem Areal eine prominente Komponente
und nicht eine Alibiübung wird.
immer mehr Mobilfunkantennen
Den Grünen machen die vielen Mobilfunkantennen Sorge; immer
häufiger sind die Baugesuche der verschiedenen Natel-Betreiber. Auch
in der Bevölkerung zeigt sich eine deutliche Skepsis, sind doch gegen
das letzte Baugesuch sehr viele Einsprachen eingegangen. Das Grüne
Forum möchte vom Gemeinderat wissen, ob die verschiedenen Betreiber
zum Bau von gemeinsamen Anlagen angehalten werden und ob eine Planung
besteht in Bezug auf die Bewilligung künftiger Mobilfunkantennen. Es
wurde andererseits auch darauf verwiesen, dass der Konsument mit
seinem eigenen Kauf- und Nutzungs-Verhalten die Netzdichte massgeblich
beeinflusst!
Gesamtsteuerfuss um 2 % höher
Haupttraktandum waren die Budgets für 2006, welche von den
Amtsträgern vorgestellt wurden. Trotz moderaten Investitionen zeigt
sich die Finanzlage der Politischen Gemeinde wegen geringerer
Steuereinnahmen und den steigenden Sozialkosten nicht allzu rosig. Die
Neuverschuldung mit ca. 1,6 Mio ist relativ hoch. Die Grünen
unterstützen aber den Voranschlag der Gemeinde mit gleich bleibendem
Steuerfuss. Insbesondere wird die Renaturierung des Dorfbachs
befürwortet. Die Budgets der Schulgemeinden präsentieren sich
unterschiedlich. Die Primarschulgemeinde muss einen weiteren
Kindergarten eröffnen und möchte die Alte Turnhalle sanieren, wofür
ein Projektierungskredit gefordert wird. Die Oberstufengemeinde
überrascht mit einer Steuerfusserhöhung von 2%. Dies mag unter
anderem in den nun anfallenden Amortisationskosten begründet und
insofern berechtigt sein. Zu Kritik gab jedoch die Tatsache Anlass,
dass dieser Steuermehrbedarf nicht frühzeitig mit den anderen
Behörden diskutiert wurde mit dem Ziel eines gleich bleibenden
Gesamtsteuerfusses. Nichtsdestotrotz fanden alle Budgets die
Unterstützung der Anwesenden.
Romanshorn, 8. Januar 2006 / Urs Oberholzer-Roth
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